
"Nicht nur das Angebot an barrierefreien Umbaumöglichkeiten ist groß, sondern auch die Fördermöglichkeiten rund um das Thema. Daher ist es gut, aus fachkundiger Hand eine Orientierung zu bekommen“, sagte Mike Weiland vor der Veranstaltung und unterstreicht damit den großen Mehrwert einer solchen Veranstaltung.
Alt werden in den eigenen vier Wänden, das wünschen sich die meisten Menschen. Wenn jedoch das Treppensteigen zunehmend schwerfällt oder der Einstieg in die Badewanne zum Hindernis wird, sind bauliche Veränderungen oder technische Hilfsmittel erforderlich, um weiterhin ein selbstständiges Leben führen zu können. Interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung im Sitzungssaal der Verwaltung in Braubach.
Referent Christian Hippert, Fachplaner für barrierefreies Bauen und Berater der Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen, informierte umfassend über Möglichkeiten zur Anpassung der eigenen Wohnumgebung. Im Mittelpunkt standen praxisnahe Maßnahmen, mit denen Barrieren im Alltag reduziert und ein möglichst langes, selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden unterstützt werden können. Anhand konkreter Beispiele zeigte der Referent auf, wie bereits mit vergleichsweise kleinen Veränderungen, wie etwa im Bad oder im Eingangsbereich, deutliche Erleichterungen geschaffen werden können. Darüber hinaus wurden technische Hilfsmittel vorgestellt und aktuelle Fördermöglichkeiten erläutert.
Während des Vortrags nutzten viele Teilnehmende die Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen und sich über weiterführende Beratungsangebote zu informieren. Die Gemeindeschwesterplus der VG Loreley wird auch künftig solche Informations-veranstaltungen anbieten, die sich an den Bedürfnissen älterer Menschen orientieren.
Einzufügende Fotos/ Grafiken: Interessierte Teilnehmende beim Vortrag zum barrierefreien Wohnen
Foto: Mike Weiland