Feuerwehr

Innenminister Michael Ebling stellt weitere Förderung für Feuerwehrprojekt in St. Goarshausen in Aussicht


Bereits mit Bescheid vom 17. Dezember 2024 wurde eine Zuwendung in Höhe von 2.545.000 Euro für die Baureifmachung des Grundstücks zum Neubau eines hochwasserfreien Feuerwehrgerätehauses in St. Goarshausen bewilligt. Die Maßnahmen umfassen unter anderem Abbruch- und Sicherungsarbeiten sowie den Bau einer provisorischen Brücke. Die Arbeiten hierfür werden in Kürze vergeben. Damit werden die Voraussetzungen für den anschließenden Neubau auf dem Grundstück geschaffen. „Der Neubau eines hochwasserfreien Feuerwehrgerätehauses in St. Goarshausen schafft eine zukunftsfähige, sichere und moderne Unterbringung der Einsatzkräfte“, betont Innenminister Ebling in seinem Schreiben.

„Mit der Förderung der Baureifmachung stärken wir die langfristige Krisenvorsorge und sichern die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr auch bei Hochwasserereignissen“, heißt es weiter. Die für den dauerhaften Betrieb des Gerätehauses notwendigen zwei Brückenbauwerke sind bislang nicht Bestandteil des Förderantrags, da noch keine ausführungsreifen Planunterlagen vorliegen, weil diese auch erst in 2028 gebaut werden müssen. Grundsätzlich erscheinen diese jedoch nach Ansicht des Ministers als geeignete ergänzende Einzelmaßnahme im Rahmen des Strukturprogramms förderfähig. „Sobald ausführungsreife Planungen und belastbare Kostenermittlungen vorliegen, wären diese zunächst mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion abzustimmen. Ein entsprechender Antrag wird landesseitig wohlwollend geprüft werden“, so Michael Ebling weiter.

Bürgermeister Mike Weiland begrüßt die weitere Unterstützung des Landes: „Die in Aussicht gestellte Förderung ist ein wichtiges Signal für unsere Verbandsgemeinde. Das neue Feuerwehrgerätehaus für die Stützpunktwehr ist ein zentrales Projekt für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger.“ Die Baureifmachung soll im Frühjahr 2026 beginnen. Mit dem Projekt setzt die Verbandsgemeinde Loreley ein starkes Zeichen für moderne Infrastruktur und nachhaltige Gefahrenabwehr.