Gemeinsam mit für die Tourismusentwicklung und Wirtschaftsförderung zuständigen Kollegen und Vertretern der BUGA29 gGmbH tourte Bürgermeister Mike Weiland rund 70 Kilometer durch 12 Gemeinden und Städte. Dabei wurden 700 Höhenmeter überwunden, was mit E-Bikes heutzutage kein Problem mehr darstellt. Doch neben der körperlichen Betätigung gab es auch ganz viel Zeit für gute Gespräche mit den Akteuren aus dem Tourismus, den Gemeinden und interessierten Bürgerinnen und Bürgern, die alle ein Ziel haben: Den Tourismus und die Attraktivität, aber auch die Kultur mit Veranstaltungen in der VG Loreley anzukurbeln. „Für mich ist es immer ein bisschen wie Urlaub in der eigenen Heimat zu machen, auch wenn die Gespräche hierbei selbstverständlich Dienst am Bürger, an den Unternehmen und den Engagierten in unserer VG sind, und der Verwaltung auch Hausaufgaben mitgeben“, so Mike Weiland, der bereits zum dritten Mal für die Sommertour in den Sattel gestiegen ist.

Auch wenn am ersten Tag das Wetter so überhaupt nicht mitspielte und vom Sommer nichts zu spüren war, fiel der Startschuss pünktlich um 8.30 Uhr in Dahlheim an Bienenlehrpfad. Mit Fördermitteln hat die Gemeinde um Ortsbürgermeister Marco Jost hier erste Infotafeln erstellt und installiert, um hieraus bis zur BUGA29 einen mehrere Hundert Meter langen Lehrpfad im Wald im Bereich des alten Sportplatzes zu entwickeln, an dem sich nicht nur Gäste, die in die VG Loreley kommen, sondern vor allem auch Schulklassen über alles, was mit der Biene in Verbindung gebracht werden kann, informieren und Erlerntes mit nach Hause nehmen können.

Trockenen Fußes, oder besser gesagt Rades, ging es anschließend weiter nach Dachsenhausen. Ebenfalls mit einer Förderung wird hier am Wahrzeichen der Rheinhöhengemeinde am Fuße des Taunus, dem „Heiße Bäumchen“, die Aussichtshütte erneuert werden, die ebenfalls Anlaufpunkt für Gäste aus Nah und Fern, aber auch für Einheimische ist. Ortsbürgermeister Sebastian Haupt stellte das Projekt vor und verwies dabei auch auf die umfangreiche ehrenamtliche Unterstützung, die hier eingebracht werden wird. Ringsum diese landschaftliche Erhebung nahe der Gemeinde Dachsenhausen gibt es nicht nur zahlreiche Möglichkeiten zum Spazieren oder Wandern, sondern auch ausgewiesene Rad-Rundtouren, die einen Besuch in und um Dachsenhausen schmackhaft machen.

Bei der rasanten Abfahrt in Richtung Braubach meinte es dann der Wettergott erstmals an diesem Tag nicht gut mit der Radlergruppe, so dass nach einem heftigen Regenguss erst einmal ein Zwischenstopp zum Trockenlegen in der Verwaltung fällig wurde. Dennoch konnte man den Zeitplan weiter einhalten und mit Regenschirm bestückt, konnten die nächsten Stationen mit den Stadtbeigeordneten Markus Fischer und Marius Risch sowie Ratsmitgliedern und Bürgern in Braubach wahrgenommen werden. Am Bahnhof fand ein Austausch über die leider für die Stadt aktuell nicht zu finanzierende Maßnahme zur Schaffung von Barrierefreiheit im Zuge des Bahnhochleistungskorridors 2026 statt und man war sich einig, dass es eine Farce sei, dass die Kommunen sich hierbei überhaupt mit erheblichen Mitteln finanziell einbringen müssten, weil es sich ja doch um eine ureigene Aufgabe der Deutschen Bahn handele, Barrierefreiheit an Bahnstationen herzustellen. Wir werden gemeinsam weiterkämpfen und für Barrierefreiheit eintreten sowie Termine mit Politikern höheren Ranges und Bahnvertretern gemeinsam organisieren, so der einvernehmliche Tenor aus dem Termin.