Verbandsgemeindewerke

Spatenstich für Gemeinschaftsprojekt „Hochbehälter Spitzenstein“ – Interkommunale Zusammenarbeit stärkt regionale Wasserversorgung


Der neue Hochbehälter entsteht im Gemeindewald von Oberbachheim und bildet künftig das Herzstück einer modernisierten, vernetzten Trinkwasserversorgung beider Verbandsgemeinden. Neben dem Bau des zentralen Behälters umfasst das Projekt die Errichtung von rund 17 Kilometern neuer Wasserleitungen. Ziel ist es, die Versorgungssicherheit nachhaltig zu erhöhen, die Wasserqualität langfristig zu gewährleisten und bestehende, sanierungsbedürftige kleinere Anlagen abzulösen. „Die sichere Versorgung mit einwandfreiem Trinkwasser ist eine unserer zentralen kommunalen Aufgaben. Mit dem Hochbehälter Spitzenstein schaffen wir gemeinsam eine zukunftsfähige Lösung, die auf enger interkommunaler Zusammenarbeit basiert und unseren Bürgerinnen und Bürgern langfristig zugutekommt“, betonten die Bürgermeister Mike Weiland und Jens Güllering beim Spatenstich.

Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt das Vorhaben in erheblichem Umfang. Staatssekretär Dr. Erwin Manz unterstrich in seinem Grußwort die strategische Bedeutung des Projekts: „Eine resiliente Wasserversorgung ist vor dem Hintergrund der Klimakrise eine unserer wichtigsten Aufgaben für die Zukunft. Deshalb unterstützt das MKUEM das Verbundkonzept der Verbandsgemeinden Loreley und Nastätten mit über 22 Millionen Euro, wovon rund drei Millionen dem neuen Hochbehälter zukommen. Das Verbundkonzept gewährleistet eine stabile und zuverlässige Versorgung der angeschlossenen Gemeinden mit sauberem Trinkwasser. Der neue Hochbehälter ist dafür ein zentraler Baustein“, sagte Klimaschutzstaatssekretär Dr. Erwin Manz.

Mit dem neuen Hochbehälter wird zudem ein zentraler Speicher geschaffen, der sanierungsbedürftige Kleinanlagen ersetzen soll und den Zugriff auf zusätzliches Trinkwasser der Vereinigten Wasserwerke Mittelrhein ermöglicht. Durch die neuen Verbindungsleitungen werden die Versorgungsbereiche beider Verbandsgemeinden enger miteinander vernetzt und mögliche Engpässe wirksam vermieden. Mit einer Gesamtbauzeit von rund 30 Monaten ist das Projekt auf eine langfristige Perspektive ausgelegt. Es ist zugleich ein zentraler Bestandteil der „Wasserstrategie 2040“, mit der die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in der Region nachhaltig gesichert und modernisiert werden sollen.

Der heutige Spatenstich markiert somit nicht nur den sichtbaren Beginn der Bauarbeiten, sondern auch einen weiteren Meilenstein einer beispielhaften interkommunalen Zusammenarbeit für eine leistungsfähige und klimafeste Infrastruktur in der Region.