Knapp 30 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort ein umfassendes Bild vom aktuellen Stand der Bauarbeiten zu machen. Der Baufortschritt ist inzwischen deutlich sichtbar – insbesondere im Innenbereich. So konnten die Teilnehmenden bereits sämtliche Trockenbauinnenwände besichtigen, wodurch die künftige Raumaufteilung des Gebäudes nun vollständig erkennbar ist. Damit gewinnt das Projekt zunehmend an konkreter Gestalt und vermittelt einen realistischen Eindruck der späteren Nutzung. „Jetzt wird für alle greifbar, wie die Verwaltung künftig organisiert sein wird und wie die einzelnen Bereiche zusammenwirken“, betonte Bürgermeister Mike Weiland.
Parallel dazu schreiten die technischen Arbeiten weiter voran. Aktuell laufen unter anderem die Elektro- und Sanitärinstallationen. Auf dem Dach hat zudem die Installation der Photovoltaikanlage begonnen. Gleichzeitig wird die Unterkonstruktion für die Außenfassade vorbereitet, sodass auch äußerlich weitere Fortschritte sichtbar werden. „Wir liegen weiterhin gut im Zeitplan und sehen täglich, wie sich die einzelnen Gewerke sinnvoll ineinanderfügen“, so Weiland weiter. Im Bereich der Vergaben befinden sich derzeit mehrere Gewerke in der Ausschreibungsphase. Dazu zählen unter anderem Innen- und Außenverputzarbeiten, Innentüren, Fliesenarbeiten, WC-Trennwände sowie verschiedene Bodenbeschichtungs- und Bodenbelagsarbeiten. Ziel ist es, den Innenausbau weiterhin zügig und koordiniert voranzubringen. Auch über die baulichen Arbeiten hinaus laufen wichtige Planungs- und Abstimmungsprozesse. Das beschränkte Wettbewerbsverfahren für „Kunst am Bau“ befindet sich aktuell in der Entscheidungsphase der Jury. Zudem wird die Planung der Außentreppe derzeit intensiv zwischen den beteiligten Planern und dem Bauherrn abgestimmt.

Ein weiterer wichtiger Schritt steht im Mai an: Dann wird ein Musterbüro mit Möblierung geliefert. Dieses dient dazu, frühzeitig die Ausstattung der künftigen Arbeitsplätze zu erproben und weitere Entscheidungen für die Innenausstattung vorzubereiten. „Mit dem Musterbüro schaffen wir eine wichtige Grundlage, um Funktionalität und Gestaltung optimal aufeinander abzustimmen“, erläuterte der Bürgermeister und wenn es zusagt, kann es zu günstigen Konditionen über eine vom Land Rheinland-Pfalz angebotene Plattform genutzt werden, die bereits die Kriterien einer Ausschreibung erfüllt. „Es ist erfreulich zu sehen, wie konkret das Gebäude inzwischen geworden ist. Die Raumstrukturen sind klar erkennbar und der Innenausbau schreitet planmäßig voran“, erklärte Bürgermeister Mike Weiland während der Begehung. Wie bereits bei den vorherigen Terminen nutzten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich aus erster Hand zu informieren. Auch die Mitarbeitenden waren von dem künftigen Arbeitsplatz begeistert. „Endlich werden hier Arbeitsbedingungen geschaffen, wie man sie sich von einem modernen Arbeitgeber wünschen dürfen sollte“, so eine langjährige Mitarbeiterin. Und ein Bürger lobte am Ende der Besichtigung: „Die Bauweise ist absolut auf das notwendige funktionale Maß beschränkt und bietet lediglich das, was eine Verwaltung braucht. Das ist ganz im Sinne des Steuerzahlers.“ Ziel bleibt es, Transparenz zu schaffen und die Öffentlichkeit kontinuierlich über den Fortschritt des Projekts zu unterrichten.