„Ich freue mich, dass der LBM sein Wort gehalten und die angekündigte Maßnahme nun umgesetzt hat“, erklärt Bürgermeister Mike Weiland. „Die erneuerte Fahrbahndecke verbessert nicht nur die Verkehrssicherheit und den Fahrkomfort, sondern trägt auch zu einem deutlich besseren Erscheinungsbild unserer schönen Wein- und Rosenstadt in der Ortsdurchfahrt bei.“

Im Frühjahr 2025 hatte Bürgermeister Mike Weiland auf den schlechten Zustand des Fahrbahnbelags hingewiesen und sich direkt an den Leiter des LBM Diez, Benedikt Bauch, gewandt. Der LBM hatte daraufhin zugesagt, die Schäden aufzunehmen und eine Erneuerung der Fahrbahndecke zeitnah im Rahmen des Kleinflächenreparaturprogramms vorzunehmen.
Mit Blick auf die Vorbereitungen für die Bundesgartenschau 2029 kommt der Maßnahme eine besondere Bedeutung zu. „Braubach ist ein wichtiger Eingangspunkt in die Verbandsgemeinde Loreley im Welterbetal und wird zur BUGA 2029 zahlreiche Gäste empfangen. Deshalb bin ich froh, dass nun die nächste Ortsdurchfahrt fit für die BUGA gemacht wurde“, so Weiland weiter. Dennoch sieht er auch weiteren Handlungsbedarf. Das dürfe nicht verschwiegen werden. Natürlich sei es gut, wenn am Rhein noch so viele Straßen und Radwege wie möglich erneuert werden. Gerade in Osterspai und Kestert ist man nach Jahrzehnten gestartet oder steht in den Startlöchern, doch die großen und auch kleinen Infrastrukturprojekte sowohl im Tal als auch auf den Rheinhöhen sind ebenso wichtig – nicht, dass das falsch verstanden werde. Dazu zählen unter anderem die Wellmicher Bach, die Ortsumgehung Braubach, die Mittelrheinbrücke oder kleinere Straßen, wie beispielsweise die Kreisstraße zwischen Auel und Lierschied oder rund um Prath und Lykershausen. Diese dürften nicht in den Hintergrund rücken, so der Bürgermeister.
Beispielsweise hatte Weiland auch bereits im vergangenen Jahr auf den schlechten Zustand der Landesstraße 327 zwischen Braubach und dem Bereich der L 333 (Forsthaus) hingewiesen. Für diese Strecke hatte der LBM seinerzeit mitgeteilt, dass eine grundlegende Erneuerung im aktuellen Landesinvestitionsprogramm nicht vorgesehen sei. Umso wichtiger sei es, dass die Straße weiterhin im Fokus bleibe und bei künftigen Investitionsentscheidungen berücksichtigt werde. Auch die L 334 zwischen Dahlheim und Dachsenhausen muss konkret in den Fokus gerückt werden. „Die jetzt erfolgte Sanierung der B 42 aus dem Kleinflächenreparaturprogramm ist ein gutes Signal. Sie zeigt, dass Hinweise aus den Kommunen ernst genommen werden. Ich hoffe, dass hier weitere notwendige Maßnahmen folgen können“, betont Mike Weiland abschließend.