Behelfsbrücke am Gelände des neuen Feuerwehrstandorts St. Goarshausen eingelassen – Vollsperrung sogar einen Tag weniger als geplant


Darum war eine Vollsperrung der Nastätter Straße in St. Goarshausen im Verlauf der Bundesstraße 274 leider notwendig: Am 19. und 20. August 2026 wurde die Behelfsbrücke, die notwendig ist, damit überhaupt schwere Baustellenfahrzeuge und entsprechendes Baugerät auf das Grundstück kommen, mit einem großen Kran, der die volle Straßenbreite in Anspruch nahm, eingelassen. Selbstverständlich hätte die Verbandsgemeinde als Bauherr dies gerne bereits während der Sommerferien erledigt, was sich aber vom zeitlichen Ablauf leider nicht ermöglichen ließ.

Vollsperrung für notwendige Bauarbeiten
Vollsperrung für notwendige Bauarbeiten - Spezialkran setzt Brückenelement für die Baubrücke


Mit ihrer Zuständigkeit unter anderem für Feuerwehr, die Grundschulen sowie die Loreley Realschule Plus ist sich die Verwaltung über jede Einschränkung, die für Verkehrsteilnehmer und Schülerverkehre mit den vielen aktuellen Baustellen verbunden sind, sehr bewusst und wird auch künftig bei notwendigen Sperrungen diese in Abstimmung mit den Bauunternehmen auf das lediglich absolut notwendige Maß beschränken. Gerade auch gegenüber der Deutschen Bahn, dem Landesbetrieb Mobilität und anderen appelliert die Verwaltung regelmäßig, dies ebenso mit größtmöglicher Rücksicht auf Verkehrsteilnehmende, Unternehmen und den ÖPNV zu beachten und dennoch lassen sich manche Sperrungen leider nicht in Gänze vermeiden, weil dies auch mit gesetzlichen Sicherheitsbestimmungen für die Bauarbeitenden vorgegeben ist – und siehe da, aufgrund der zügigen Arbeit des Bauunternehmens konnte die Vollsperrung sogar auf den Mittwoch beschränkt und bereits am frühen Donnerstagmorgen wieder aufgehoben werden. Die Verbandsgemeinde hält Wort.

Vollsperrung für notwendige Bauarbeiten
Nur unter Vollsperrung möglich: Baubrücke für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in St. Goarshausen wurde gesetzt


Die Verbandsgemeinde hatte bereits Anfang August über Presse, ihre Internetseite, Soziale Medien, das Loreley Echo und auch ihren WhatsApp-Kanal über die anstehende Sperrung informiert – breiter ist es kaum möglich – und dennoch standen im Verlauf der Sperrung auch einige Einheimische vor den Schildern und gaben an, nichts davon mitbekommen zu haben. Ein kostenfreies Abonnement des WhatsApp-Kanals wird daher gerne angeboten und empfohlen. Hier erfährt man jederzeit wichtige amtliche Neuigkeiten. Ebenso auf Instagram und der Internetseite der Verbandsgemeinde (www.vg-loreley.de) können Bürgerinnen und Bürger den Neuigkeiten folgen. Informationen dazu finden sich in nachfolgender Grafik.

Handzettel Haustürbesuche (Booklet (klein)) - Kontaktmöglichkeiten


Auch „aufgeflammt“ im wahrsten Sinne des Wortes ist im Zuge der Sperrung wieder einmal die Frage um die Eignung des Grundstücks für die Feuerwehr. Diese wurde nicht nur vielfältig auf Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und unter Einbeziehung der Feuerwehr mit dem Ergebnis als einzig verbliebenes und mögliches Grundstück in der Stadt St. Goarshausen geprüft, sondern seinerzeit sogar vom Landesrechnungshof empfohlen. Die Feuerwehr St. Goarshausen hat seit Jahrzehnten eine adäquate Unterkunft nach heute vorgeschriebenen Standards nötig und diese wird hier bis im Jahr 2028 realisiert.

Zur weiteren Information können Interessierte auch an öffentlichen Baustellenbegehungen teilnehmen. Die erste ist für Mittwoch, 23. September 2026, 18.00 Uhr, geplant.