Feuerwehr

Baureifmachung des Grundstücks für Neubau des Feuerwehrgerätehauses St. Goarshausen: Arbeiten schreiten planmäßig voran


Mit dem offiziellen Baustart im Mai dieses Jahres hat eines der bedeutendsten Bauprojekte der Verbandsgemeinde Loreley begonnen. Seitdem sind die ersten Arbeiten auf dem Gelände des künftigen Feuerwehrgerätehauses der Stützpunktfeuerwehr St. Goarshausen planmäßig angelaufen. Nach den vorbereitenden Maßnahmen werden in den kommenden Monaten die umfangreichen Abbrucharbeiten sowie die Sicherung des Geländes umgesetzt. „Nach dem offiziellen Baustart wird jetzt für alle sichtbar, dass dieses wichtige Projekt Schritt für Schritt Realität wird. Die ersten Arbeiten verlaufen planmäßig und schaffen die Voraussetzungen für die nächsten Bauabschnitte“, erläutert Bürgermeister Mike Weiland.

Derzeit sind drei Fachunternehmen mit den Gewerken Abbruch, Hangsicherung und Herstellung der Baugrube beauftragt. Den Auftakt bildet der Rückbau der vorhandenen Gebäude. Bereits abgeschlossen beziehungsweise deutlich sichtbar ist der Abbruch des ehemaligen Gewächshauses. Parallel dazu erfolgen derzeit umfangreiche Entkernungsarbeiten an weiteren Bestandsgebäuden. Gleichzeitig wurden auf dem Gelände erste Arbeitsebenen hergestellt, um unter anderem die Baustelleneinrichtung mit Containern für die ausführenden Unternehmen vorzubereiten.

Ein weiterer wichtiger Meilenstein wurde inzwischen erreicht. Auf Grundlage der wasserrechtlichen Genehmigung konnten die Ausführungsplanungen für die Interimsbachquerung freigegeben und die entsprechenden Fertigteile bestellt werden. Daher wird zunächst der Rückbau der bestehenden Brücke vorgenommen. Nach den Sommerferien wird dann die Interimsbachquerung hergestellt. Hierzu werden Betonelemente eingesetzt, die künftig auch schweren Baustellenfahrzeugen die Zufahrt zum Baufeld ermöglichen. Für das Einlassen der Elemente wird für den Kraneinsatz eine temporäre Vollsperrung der B 274 nötig sein, die sich aufgrund der beengten Platzverhältnisse leider nicht vermeiden lässt.

Erst mit dieser Baustraße können die umfangreichen Abbrucharbeiten und die Hangsicherung in vollem Umfang beginnen. Diese Arbeiten stellen den technisch anspruchsvollsten Teil der ersten Bauphase dar und erfordern ein enges Zusammenspiel aller beteiligten Unternehmen. „Bei einem Bauvorhaben dieser Größenordnung greifen viele einzelne Arbeitsschritte ineinander. Abbruch, Hangsicherung und Erdarbeiten müssen exakt aufeinander abgestimmt werden. Unser Ziel bleibt es, die Baugrube im kommenden Frühjahr fertigzustellen und damit die Grundlage für den Hochbau zu schaffen“, so Mike Weiland. Für die Herstellung der Baugrube ist ein Zeitraum von rund zwölf Monaten vorgesehen. Nach derzeitiger Planung soll im späten Frühjahr/Frühsommer 2027 mit dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses begonnen werden. Die anschließende Bauzeit wird auf etwa eineinhalb bis zwei Jahre geschätzt, sodass die Fertigstellung des Gesamtprojektes aktuell für Ende 2028 vorgesehen ist.

Parallel hierzu entstehen auf dem ehemaligen Bauhofgelände der Verbandsgemeinde Loreley gegenüber dem Neubaugrundstück die erforderlichen Stellplätze. Von Beginn an wird auch die Feuerwehr eng in den Projektablauf eingebunden und so waren die Aktiven nicht nur beim offiziellen Baustart am 11. Mai dabei; sie kennen auch den exakten Bauzeitenplan. „Die enge Abstimmung mit unserer Feuerwehr ist uns besonders wichtig. Schließlich entsteht hier ihr zukünftiger Standort“, betont Bürgermeister Mike Weiland. Mit dem Neubau erhält die Stützpunktfeuerwehr St. Goarshausen ein modernes und zukunftsfähiges Feuerwehrgerätehaus. Als Stützpunktwehr übernimmt sie regelmäßig Einsätze weit über das Stadtgebiet hinaus und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Gefahrenabwehr in der gesamten Verbandsgemeinde Loreley. „Wir investieren hier also nicht nur in ein neues Gebäude, sondern auch in die Sicherheit der Menschen in unserer gesamten Verbandsgemeinde. Die Einsatzkräfte erhalten endlich die Rahmenbedingungen, die sie für ihre verantwortungsvolle Arbeit benötigen. Gleichzeitig lösen wir die seit Jahrzehnten bekannte bauliche Problematik am bisherigen Standort in der Dolkstraße 3 nachhaltig“, unterstreicht Bürgermeister Mike Weiland. Auch wenn bei einem Bauvorhaben dieser Größenordnung nicht jede Entwicklung vorhersehbar sei, blicke man derzeit optimistisch auf den weiteren Verlauf. „Ich bin zuversichtlich, dass wir unser gemeinsames Ziel erreichen werden, der Feuerwehr nach Jahrzehnten ordnungsgemäße Räumlichkeiten zu schaffen“, so Bürgermeister Mike Weiland abschließend.