Kleiderkammer in St. Goarshausen – Verbandsgemeinde sichert weitere Nutzung der Räumlichkeiten


Diese erfreuliche Nachricht überbrachte Bürgermeister Mike Weiland den ehrenamtlich Engagierten bei einem gemeinsamen Austausch vor Ort.

Hintergrund ist, dass es der Verbandsgemeinde gelungen ist, das Gebäude langfristig an den Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal zu vermieten. Dadurch kann das Gebäude aus Sicht der Verbandsgemeinde dauerhaft mindestens kostenneutral bewirtschaftet werden. Gleichzeitig bleibt die Nutzung der Kellerräume durch die Kleiderkammer uneingeschränkt möglich. „Es war uns ein wichtiges Anliegen, Arbeitsplätze in St. Goarshausen zu halten und dass gleichzeitig die wertvolle Arbeit der Kleiderkammer auch künftig an ihrem bewährten Standort fortgesetzt werden kann“, betonte Bürgermeister Mike Weiland. „Das Engagement der vielen Ehrenamtlichen verdient höchste Anerkennung. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir die Voraussetzungen dafür schaffen konnten, diese wichtige Einrichtung dauerhaft zu erhalten.“

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer um Friedhelm Oppenhäuser zeigten sich über diese Entscheidung sehr erfreut. Im Gespräch machten sie jedoch auch auf eine aktuelle Entwicklung aufmerksam: Die Nachfrage nach Unterstützung sei derzeit deutlich zurückgegangen. Gleichzeitig seien die Lagerbestände gut gefüllt. Aus diesem Grund bittet die Kleiderkammer derzeit darum, keine weiteren Kleider- oder Haushaltsgegenstände zu spenden, da die vorhandenen Lagerkapazitäten vollständig ausgeschöpft sind und zusätzliche Sachspenden momentan nicht untergebracht werden können.

Gleichzeitig richtet sich die herzliche Einladung an alle Menschen, die Unterstützung benötigen, das Angebot der Kleiderkammer zu nutzen. Dort werden nicht nur gut erhaltene Kleidung, sondern auch Haushaltsgegenstände, Haushaltsausstattung, kleineres Spielzeug sowie viele weitere brauchbare Dinge abgegeben. Das Angebot richtet sich selbstverständlich nicht nur an Geflüchtete, sondern an alle Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Die Kleiderkammer ist im Jahr 2026 alle 14 Tage dienstags in den geraden Kalenderwochen von 16.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Mike Weiland nutzte seinen Besuch zugleich, um den Ehrenamtlichen seinen persönlichen Dank auszusprechen: „Was hier seit vielen Jahren mit großem persönlichen Einsatz geleistet wird, ist alles andere als selbstverständlich. Die Kleiderkammer ist ein gelebtes Beispiel für Mitmenschlichkeit und Zusammenhalt. Dafür möchte ich allen Aktiven von Herzen einmal mehr danken.“ Zugleich hob der Bürgermeister die gute Zusammenarbeit zwischen der katholischen Pfarrei Heilige Elisabeth von Schönau und der Verbandsgemeinde Loreley hervor: „Dieses Projekt zeigt einmal mehr, wie erfolgreich kommunale Verwaltung und kirchliches Engagement gemeinsam Lösungen finden können, die den Menschen vor Ort zugutekommen. Diese Partnerschaft ist ein Gewinn für unsere gesamte Region.“