
Auf dem 132 Meter hohen Felsen über der engen, trickreichen Flussschleife, die so vielen Schiffern zum Verhängnis wurde, hat sich in den vergangenen Jahren ein Kultur- und Landschaftspark entwickelt, der das "Märchen aus alten Zeiten" (Heinrich Heine, 1824) rund um die geschichtsträchtige Schönheit lebendig hält. Besonders beeindruckt zeigte sich Oster von der 2025 eröffneten Mythoshalle, deren kristallförmiges Dach an den legendären Felsen erinnert und in der eine Ausstellung zur Loreley-Sage zu sehen ist. Auch das im Juli neu eröffnete Restaurant "Am Gläsernen Fels'" überzeugte den Abgeordneten, der dort seine Mittagspause verbrachte. "Die Loreley ist schon jetzt ein Glanzlicht, und bis zur Bundesgartenschau 2029 wird sich auf dem Plateau noch einiges tun", so Oster. Neben einigen strukturellen Maßnahmen, wie die Sanierung des historischen (und schweißtreibenden) Treppenwegs hoch zum Felsen, werden auch einige weitere Attraktionen den Park bereichern. Geplant ist unter anderem eine Riesenschaukel mit Panoramablick, auf der die Besucherinnen und Besucher scheinbar über den Hang hinwegfliegen - ein potenzieller Instagram-Hotspot.
Ein Erlebnisspielplatz soll die jüngsten Gäste begeistern und natürlich wird es viele gärtnerische Highlights geben, die der rauen, romantischen Natur des Tals entsprechen - zumindest daran hätten romantische Dichter wie Clemens Brentano und Heinrich Heine wohl ihre helle (oder besser: ihre düstere) Freude. Was soll es bedeuten? Josef Oster weiß es: "Die Loreley ist und bleibt ein echtes Aushängeschild unserer Region. Ich freue mich auf die weitere Entwicklung und kann einen Besuch schon heute nur empfehlen."