Bauantrag für neues Feuerwehrgebäude in St. Goarshausen in Vorbereitung


Dem vorangegangen waren nicht nur die umfangreichen Vorstudien zur Machbarkeit in den Jahren 2020 und 2021, sondern vor allem intensive Gespräche zwischen Feuerwehr und Verwaltung sowie die Vorstellung der Planung durch das Architektenbüro im Ausschuss für Bauen und Umwelt. „Es ist der Verwaltung wichtig gewesen, vor allem diejenigen auf dem Weg mitzunehmen, die das Funktionsgebäude später nutzen sollen“, so Mike Weiland weiter. Dabei habe man aber gemeinsam auch immer wieder darauf geachtet, wirtschaftlich, funktionell, aber nicht übertrieben zu denken. Bereits in der Vorstudie habe man sich beispielsweise darauf verständigt, einerseits auf einen Stellplatz zu verzichten und zusätzlich auch eine Waschbox in die zu planende Halle zu integrieren, anstatt diese zusätzlich vorzusehen. „Hier sind bislang alle Beteiligten mit Maß und Ziel, jedoch auch auf vorliegende Hinweise – etwa mit Blick auf Unfallverhütungsvorschriften - der zu beteiligten Behörden eingegangen.

Die weitere Vorgehensweise sieht nun vor, dass das Architektenbüro Koch die Bauantragsunterlagen zusammenstellt und parallel dazu mit den Fachplanungsbüros die Tragwerksplanung, Technik und Feuerwehreinrichtung in der Planung voranbringt. Außerdem werden im Rahmen des Bauantragsverfahrens sämtliche weitere Behörden erneut mit einbezogen. Sobald die Kosten verlässlich beziffert werden können, wird die Verwaltung auch die notwendigen Landeszuwendungen beantragen. Hier sind seitens des rheinland-pfälzischen Innenministeriums bereits in Vorabstimmungsgesprächen Gelder entlang der förderfähig anerkannten Flächen aus Mitteln des Brandschutzes (Feuerwehrförderung) sowie zur Baureifmachung aus der Städtebauförderung zugesagt worden.