Freizeit

Stadtranderholung „Scheune“ findet statt


Gute Nachrichten für Familien in der Region: Die Stadtranderholung „Scheune“ kann wie geplant stattfinden. Nach intensiven Abstimmungen sind alle Fragen geklärt und die organisatorischen Rahmenbedingungen gesichert. Träger der Ferienfreizeit bleibt weiterhin die Katholische Region Westerwald / Rhein-Lahn.

In den vergangenen Wochen hatte die Durchführung der Maßnahme eine vertiefte Prüfung erforderlich gemacht. Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere sicherheitsrelevante Aspekte. Diese konnten nun im engen und vertrauensvollen Austausch aller Beteiligten abschließend geklärt werden. „Es war ein konstruktiver und lösungsorientierter Prozess, in dem alle Beteiligten Verantwortung übernommen und gemeinsam tragfähige Lösungen entwickelt haben“, betonen die Regionalleitung Dr. Catharina Buschmann-Kramm und Kerstin Hutya. „Dass die ‚Scheune‘ stattfinden kann, ist ein starkes Signal für Kinder, Jugendliche und Familien in unserer Region – und zugleich Ausdruck des großen Engagements aller Partner.“

Auch auf Kreisebene wird die gefundene Lösung ausdrücklich begrüßt: „Für uns stand von Anfang an im Mittelpunkt, dass Kinder sicher und gut betreut ihre Ferien erleben können. Deshalb haben wir die notwendigen Prüfungen sorgfältig begleitet und gemeinsam mit allen Beteiligten nach Lösungen gesucht. Dass die ‚Scheune‘ nun stattfinden kann, ist ein gutes Ergebnis dieses verantwortungsvollen Miteinanders“, sagte Kreisbeigeordnete Gisela Bertram. Auch die beteiligten Kommunen unterstreichen die Bedeutung der gemeinsamen Lösung. „Die ‚Scheune‘ ist für viele Familien ein verlässlicher Bestandteil der Ferienplanung. Umso wichtiger war es, gemeinsam Wege zu finden, damit diese Freizeit sicher stattfinden kann. Der konstruktive Austausch aller Beteiligten zeigt, wie gut Zusammenarbeit über Zuständigkeitsgrenzen hinweg funktionieren kann“, so Lennart Siefert, Oberbürgermeister der Stadt Lahnstein und Initiator der Runden Tische.

Archivbild 2023 beim Besuch von Bürgermeister Mike Weiland bei der Stadtranderholung
Archivbild 2023 beim Besuch von Bürgermeister Mike Weiland bei der Stadtranderholung


Mike Weiland, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley, betont: „Unser gemeinsames Ziel war von Anfang an klar: Wir wollen Kindern und Familien ein verlässliches und sicheres Ferienangebot ermöglichen. Dass uns das gelungen ist, ist das Ergebnis eines offenen Dialogs und eines verantwortungsvollen Miteinanders, welches neben den Kindern vor allem auch die Würdigung der Arbeit der ehrenamtlichen Betreuerteams im Blick hatte.“ Auch die Beigeordnete der Stadt Braubach, Claudia Wolf, hebt die gemeinsame Anstrengung hervor: „Die vergangenen Wochen haben gezeigt, wie wichtig es ist, Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Alle Beteiligten haben sich mit großem Engagement eingebracht. Dass die ‚Scheune‘ nun stattfinden kann, ist ein starkes Zeichen für unsere Region.“

Dass die Freizeit nun stattfinden kann ist auch dem ehrenamtlichen Engagement des Vereins Kolpinghaus Bucheneck, dem Eigentümer der Scheune zu verdanken. „Wir freuen uns, dass nun Klarheit besteht. Wir Ehrenamtliche freuen uns auf die Wochen mit den Kindern und auf viel Spiel und Spaß“, sagt Sebastian Seifert, Vorsitzender des Vereins Kolpinghaus. An den Gesprächen beteiligt waren neben der Katholischen Region als Träger Vertreterinnen und Vertreter des Rhein-Lahn-Kreises, der Verbandsgemeinden Loreley, der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau sowie der Städte Lahnstein und Braubach. Gemeinsames Ziel war es, die Voraussetzungen für eine sichere, verlässliche und qualitativ hochwertige Durchführung der Ferienfreizeit zu schaffen – dieses Ziel ist erreicht.

Die Stadtranderholung „Scheune“ ist seit 60 Jahren ein fester Bestandteil des Ferienangebots in der Region. Sie steht für Gemeinschaft, Spiel und unbeschwerte Ferientage. Zahlreiche ehrenamtlich Engagierte tragen mit großem Einsatz dazu bei, Kindern abwechslungsreiche und betreute Ferien zu ermöglichen. Die Eltern der angemeldeten Kinder werden derzeit über die Durchführung sowie die weiteren organisatorischen Schritte informiert. „Unser besonderer Dank gilt allen Beteiligten in Kreis und Kommunen, die in den vergangenen Wochen – insbesondere im Rahmen der Runden Tische – mit großem Einsatz und Verantwortungsbewusstsein an Lösungen gearbeitet haben“, erklären die Verantwortlichen des Bistums. „Die ‚Scheune‘ ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt. Dass sie stattfinden kann, zeigt, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen.“